// Österreichische Technik auf britischem Terrain

Die Rhomberg Sersa Rail Group stellt ihr Know-how zur Festen Fahrbahn auch in Britannien zur Verfügung.

Schottland, August 2015. Die Rhomberg Sersa Rail Group ist maßgeblich an der Modernisierung des Winchburgh-Tunnels auf der Edinburgh-Glasgow-Bahnstrecke beteiligt: Die österreichisch-schweizerischen Bahntechnikspezialisten treten als Lizenzgeber und Ausführungspartner für das Feste-Fahrbahn-System auf, das in dem 338 Meter langen Tunnel verbaut wird.

Die Verbindung zwischen den zwei schottischen Metropolen, auf der täglich rund 20.000 Fahrgäste befördert werden, ist eine der meistgenutzten Strecken Großbritanniens. Der 1842 eröffnete Abschnitt wird im Zuge des „Edinburgh Glasgow Improvement Project“ (EGIP) elektrifiziert, außerdem werden Teile – unter anderem der des 1842 eröffneten Tunnels – erneuert und mit einer neuen Fahrbahn ausgestattet. Hierbei kommt das von der ÖBB und A. Porr entwickelte Feste-Fahrbahn-System „ÖBB-Porr“ wieder auf der Insel zum Einsatz, nachdem es letztes Jahr schon erfolgreich in England durch Rhomberg Sersa eingebaut und getestet wurde. Die Arbeiten werden im Rahmen einer Suballianz-Partnerschaft mit Babcock durch Rhomberg Sersa ausgeführt. Durch den Umbau werden die Unterhaltskosten der Gleise erheblich gesenkt, zudem kann der Tunnel ab sofort mit 145 anstatt wie bisher 130 km/h befahren werden. Die in der Regel problematische Schotter/Platte-Schnittstelle wurde durch die Anbringung des V-TRAS-Übergangmoduls von Rhomberg Sersa realisiert.

Das „ÖBB-Porr“-System kam erstmals 1992 in Österreich zum Einsatz und ist seit 1995 das Standardsystem für Feste Fahrbahn in Österreich. Seit 2001 kommt es auch in Deutschland verbreitet zum Einsatz. Insgesamt wurden bisher 580 km Strecke mit diesem System verbaut.

Das war noch nicht alles
Und auch auf der Insel werden in Kürze noch ein paar Meter dazu kommen: So folgt im Zuge des EGIP im kommenden Jahr die Modernisierung des Tunnels am Bahnhof „Queen Street“. Innerhalb von 20 Wochen soll er auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. Auch in diesem Fall wird das österreichische Feste-Fahrbahn-System „ÖBB-Porr“, sowie das Übergangsmodul V-TRAS der Rhomberg Sersa verbaut.

 

Über die Rhomberg Sersa Rail Group

Die Rhomberg Sersa Rail Group bietet als Komplettanbieter Bahntechnik ein nahezu lückenloses Leistungsspektrum in den Bereichen Bahnbau, Ausrüstung und Service an. Das Portfolio reicht vom Gleisbau, der Gleiserneuerung, -instandhaltung und der Sanierung von Eisenbahntunneln über elektromechanische und -technische Ausrüstung, die Bahnstromversorgung und die Kommunikationstechnik bis hin zu Beratung, Design und Planung, Sicherheits- und Zutrittssysteme, System- und Messtechnik sowie Logistikdienstleistungen. Der Komplettanbieter im Bereich der Bahntechnik punktet dabei mit innovativen Produkten wie Festen Fahrbahnsystemen oder der SLS Sersa Schraubenlochsanierung. Im Vordergrund stehen kundenorientierte und maßgeschneiderte Lösungen für Nah- und Fernverkehrsbahnen, Güterverkehrsstrecken oder private Infrastrukturen, die als Total- oder Generalunternehmer ausgeführt werden.

Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 2.500 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2013/2014 erwirtschaftete die Gruppe in acht Ländern auf drei Kontinenten einen Umsatz von 338,3 Millionen Euro.

Weitere Informationen: www.rhomberg-sersa.com.

Pressekontakte:

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Kontakt: Mag. Matthias Moosbrugger
T: +43 5574 403-2195, F: +43 5574 403-2003
E-Mail: matthias.moosbrugger(at)rhomberg.com

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T: +41 43 32223-00, F: +41 43 32223-08
E-Mail: helene.rapold(at)sersa-group.com

18.09.2015